Für die Erweiterung des Campusbades um ein Lehrschwimmbecken und ein Sportbecken erhält die Stadt Flensburg 4,5 Millionen Euro vom Land. Einen Förderbescheid übergab Innenministerin Magdalena Finke (CDU) bei einem Termin in dem Schwimmbad. Zusammen mit den bereits vorhandenen acht 50-Meter-Bahnen wird der Landesstützpunkt Schwimmen damit den Angaben zufolge erheblich gestärkt.
Mit dem Bau des Lehrschwimmbeckens gebe es dann wieder ein langfristiges Angebot für die Wassergewöhnung, die Schwimmausbildung und den Gesundheitssport im Wasser.
Das Geld stammt aus dem Landesprogramm «Neubau von Schwimmsportstätten in Schleswig-Holstein» mit einem Fördervolumen von insgesamt 25 Millionen Euro. Die Mittel kommen aus dem Landesanteil des vom Bund geschaffenen Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität. «Mit unserem Landesprogramm schaffen wir im ganzen Land zusätzliche Wasserflächen, die wir insbesondere für die Schwimmausbildung von Kindern und Jugendlichen dringend benötigen», sagte die Ministerin.
Auch andere Orte erhalten Fördermittel
Neben Flensburg erhalten fünf weitere Standorte Mittel aus dem Landesprogramm. Je vier Millionen Euro für Sanierungen sowie Um- und Neubauten erhalten Husum, Laboe, Wedel und das vom Landessportverband (LSV) getragene Schwimmbad im Sport- und Bildungszentrum Malente als Landesleistungszentrum. Ebenfalls 4,5 Millionen Euro erhält Ratzeburg für den Neubau des Schwimmbades Aqua-SiWa.
«Durch unser Förderprogramm stärken wir die Schwimminfrastruktur im Land spürbar und nachhaltig», sagte die Ministerin. Aber auch die Wirtschaft werde gestärkt, denn die 25 Millionen Euro lösten insgesamt ein Investitionsvolumen von rund 90 Millionen Euro aus. «Davon werden auch viele heimische Betriebe profitieren.»

